Ach da war ja noch die Gamescom 2026

Jetzt haben wir schon September und ich wollte doch eigentlich noch etwas über die Gamescom 2026 schreiben.

Na ja, wen es interessiert, der wird das hier schon lesen.

Wie jedes Jahr war ich am Mittwoch als Fachbesucher ab 9 Uhr auf der Messe. Diesmal leider ohne Streaming-Rucksack. Das Setup ist aktuell einfach zu teuer mit den ganzen SIM-Karten und Tarifen.

Auf auf mit dem Zug

Dieses Jahr fuhr ich mit dem Zug nach Köln, da meine Frau unser Auto brauchte. Eigentlich relativ simpel: Direktverbindung, sollte also schnell und angenehm vonstattengehen. Dachte ich. 😄

Der Zug hatte einfach direkt mal 25 Minuten Verspätung. Ich war zwar immer noch deutlich vor 9 Uhr in Köln-Deutz am Bahnhof, aber es war mal wieder typisch Deutsche Bahn. Sobald ich einen Zug betrete, wird dieser automatisch verspätet.

Na ja, nicht so tragisch, alles war noch im Rahmen. Ich betrat die Messe durch den Südeingang und wie immer stand zunächst der Security-Check an. Aber komisch: Ich musste diesmal gar keine Tasche vorzeigen und wurde einfach durchgewunken – wie viele andere auch. Kurios, denn in den Jahren zuvor wollte man meine Tasche immer sehen.

Leicht verwundert reihte ich mich in die große Menschenmasse ein. Es war ungefähr 8:38 Uhr und um 8:45 Uhr war Einlass. Der Zeitplan war also perfekt.

In der Messe angekommen traf ich mich mit dem lieben Icedealer. Er fuhr auch wie jedes Jahr mit seiner Tochter zur Messe und wir hatten uns abgesprochen, ein bisschen gemeinsam herumzulaufen.

Wir fingen in Halle 10 an und arbeiteten uns im Laufe der Zeit bis hinter Halle 8 vor. Wir schauten uns jeden Stand an und spielten sogar einige Spiele, darunter Road Kings von Saber Interactive oder auch einfach mal den neuen Pokémon-Pinball von Stern.

IcedealerLive und meine Wenigkeit

Hinter Halle 8 wurde wieder einiges aufgebaut: Pokémon GO, ein kleiner Strand und sogar Red Bull war wieder vertreten. Wir ruhten uns dort ein bisschen aus und tranken etwas.

Apropos Trinken: Dieses Jahr hieß es, dass die Messe Wasserspender aufgestellt habe, an denen man seine Flaschen kostenlos wieder auffüllen könne.

Diese wollte ich im Laufe unserer Tour natürlich finden, aber weit und breit war nichts zu sehen. Irgendwann fragte ich dann doch neugierig an einer Info nach und wurde auf den Boulevard bei der großen Rolltreppe zwischen Halle 6 und 9 verwiesen.

Durstig und leicht euphorisch darüber, mir diesmal kein Mineralwasser für 7 Euro kaufen zu müssen, machte ich mich auf den Weg.

Ich fuhr die Rolltreppe nach unten und traute meinen Augen kaum.

Da stand ein Wasserspender.

Nicht zwei.

Nicht drei.

EINER.

Liebe Koelnmesse, ist das euer fucking Ernst?

Der einzige gefundene Wasserspender

Es war Mittwoch, Fachbesuchertag, und die Schlange davor bestand schon aus ungefähr zehn Personen. Wie viele werden es wohl an den anderen Tagen gewesen sein?

Auf meinem Weg durch die Hallen und Gänge waren mir jedenfalls keinerlei weitere Spender aufgefallen.

Nun ja. -.-

Mein Gesamteindruck von der Messe selbst war dieses Jahr etwas getrübt. Klar, der Retrobereich und die Indie Booth haben wieder geliefert, aber abseits davon war die Gamescom diesmal sehr asiatisch angehaucht.

Viel HoYoverse, Genshin, Anime und generell fernöstliche Games und Stände waren zu sehen. Dazu kamen einige Spiele, die in den nächsten Wochen erscheinen, sowie die großen Player wie Nintendo und Microsoft.

Nichts Weltbewegendes.

Nach ungefähr sechs Stunden verließ ich die Messe wieder. Der Zug nach Hause war sogar pünktlich und ich wurde eine Station früher von meiner Frau abgeholt.

Alles in allem war es wieder ein tolles Erlebnis. Ich habe viele Menschen getroffen, einiges gezockt und hatte trotz kleiner Kritikpunkte einen schönen Tag.

Bis zum nächsten Jahr!

Categories: Allgemein

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